Grundlagen & FAQ

Fragen & Antworten zu Corona als wichtige Basis-Informationen

Dr.med. Elisabeth Höppel, September 2020 
Anmerkung: Die meisten Informationen stammen aus dem Buch von Prof. Sucharit Bhakdi: „Corona Fehlalarm?“

  • Was muss man über Corona-Viren wissen?

Diese Viren-Großfamilie, die schon lange bei Mensch und Tier bekannt ist, verursacht jedes Jahr etwa 10-20% der Erkältungen und grippalen Infekte. RNA-Viren verändern sich fortlaufend. Die meisten Kontakte damit bleiben unbemerkt, ansonsten gibt es leichte Symptome, vor allem Husten ohne Auswurf, manchmal auch Fieber und Gliederschmerzen. Schwere Verläufe sind selten, kamen aber auch schon immer vor – in Pflegeheimen bei entsprechend Geschwächten haben selbst die „mildesten” davon für Todesfälle gesorgt. Von daher hatte man hier nie großes Interesse und betrieb keinen großen diagnostischen Aufwand. Zwei Mitglieder sorgten bisher für Aufsehen: SARS-CoV-1 in China 2003 (die dadurch ausgelöste Angstwelle führte auch global zu hohen wirtschaftlichen Verlusten) und MERS im Mittleren Osten 2012. Beide hatten tatsächlich eine höhere Letalität, waren aber nur wenig ansteckend, so dass man sie wieder vergaß.

 

 

Fazit: Anstatt immer neue Angstwellen zu produzieren, könnten wir der Natur dankbar sein, dass Erreger meist entweder sehr ansteckend oder sehr gefährlich sind und nicht beides gleichzeitig.

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=UxaAgqBtn7A

  • Wie gefährlich ist Covid-19 im Vergleich mit anderen Grippeviren?

Grippe-Wellen gibt es bei uns jedes Jahr. Daran sind unterschiedliche Viren (16 weitere, fast die Hälfte sind noch unbekannt) beteiligt, vor allem Influenza und Corona-Viren. Normalerweise liegt die Fall-Sterblichkeit bei 0,1–0,2% 

schwere Grippewellen: 

1995/1996  ca. 30000 Tote

2002/2003 und 2004/2005 ca. 15000 Tote

2017/2018 ca. 25000 Tote (bezogen auf die gemeldeten Fälle 8%, unter Berücksichtigung der Dunkelziffer auf jeden Fall über 1%)

Covid-19-Grippe 2020: ca. 9000 Tote (gehört hier also nicht dazu)

Das Risiko zu sterben bei einem Lebensalter unter 65 Jahren: 0,005%, 

bei über 80 Jahren: 1-2%

Laut Heinsberg-Studie Prof. Streeck Sterblichkeit für alle zwischen 0,24% und 0,26% maximal 0,36% – eben im Bereich einer mittelschweren Grippewelle

Laut Prof. Ioannidis, Universität Stanford Sterblichkeit zwischen 0,02 und 0,4%, abhängig von lokalen Faktoren wie Zählweise, Altersstruktur etc. 

Ein Blick in die Sterbestatistik1 dieses Jahr zeigt keine erhöhte Sterblichkeit.

Der Anteil von schweren Krankheitsfällen bei allen Infizierten liegt laut RKI bei 1,3%.

 

Fazit: Covid-19 ist definitiv KEIN Killervirus sondern vergleichbar mit einer mittelschweren Influenza-Grippe.

 

1https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

 

 

  • Für wen ist es gefährlich?

Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag in der Heinsberg-Studie bei 81 Jahren.

Jedoch entscheidet nicht das Alter, sondern der Allgemeinzustand und die Vorerkrankungen. Selbst über 100jährige haben es gut überstanden. Für jüngere Menschen, deren „Krankheits-Fass“ schon ziemlich voll ist, kann es natürlich der Tropfen sein, der dieses zum Überlaufen bringt. Das gilt aber auch für andere Erreger. Und es gibt immer Ausnahmen, die eine Regel bestätigen.

Wichtig: Als Corona-Toter wurde jeder gezählt, bei dem der Test positiv war. Es wurde nicht berücksichtigt, ob jemand tatsächlich daran starb oder nur Träger war. Prof. Püschel 2 in Hamburg fand bei Obduktionen keinen einzigen, der alleine dem Virus erlag.

 

Fazit: Gefährlich ist es wie viele andere Atemwegs-Erreger für bereits erkrankte Menschen.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Rechtsmediziner-Pueschel-Angst-ist-ueberfluessig,pueschel306.html

  • Warum verlief es in manchen Ländern so schlimm?

Besonderen Schrecken haben Bilder aus Italien hervorgerufen. Nach den Recherchen 3 von Dr. Köhnlein stammten einige allerdings von einem früheren Schiffsunglück aus dem Archiv. 

Tatsächlich war nur Norditalien stark betroffen, eine Region mit hoher Feinstaub-Belastung und vielen alten Menschen. Auch hier zeigten sich fast 99% schwer vorerkrankt. Es gab Fehler und Unterschiede bei der Testung (nachzulesen im Buch von Prof. Bhakdi) so dass es sehr schwierig ist, die Zahlen zu vergleichen. Mittlerweile haben die offiziellen Stellen schon zugegeben, dass übertrieben wurde. 

In Großbritannien und Spanien war die Lage ähnlich – alles Länder mit einer problematischen medizinischen Infrastruktur, wo es auch in vergangenen Jahren regelmäßig durch Grippewellen zu Überlastung der Kliniken kam.

Das gilt auch für die USA, wo viele nicht einmal eine Krankenversicherung haben. Vor 2 Jahren wurde in Alabama sogar der Ausnahmezustand wegen der Grippe erklärt. Die Behauptung, dass es in USA besonders schlimm war, stimmt nicht und ist ein Beispiel für Manipulation durch irreführende Zahlen und Schlagzeilen: „100 000 Corona-Tote“ müssen natürlich in Relation zur Einwohnerzahl gesetzt werden – und hier liegt die USA sehr weit unter Italien. 

Die höchste Zahl hatte übrigens Belgien, und da war die Situation nie dramatisch. Das muss alles erst nach und nach genau untersucht werden. Und es ist wichtig, dass jedes Land vor allem auf seine eigene Situation schaut, damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. 

 

Fazit: Hier wurde weltweit künstlich und grundlos Angst geschürt.

  • Wie war der zeitliche Verlauf in Deutschland?

27.1. in Bayern wird der erste Corona-Fall gemeldet

Angeblich war die chinesische Geschäftsfrau, die den Keim nach Deutschland brachte, symptomfrei. Das stellte sich jedoch als falsch heraus, sie hatte Schmerztabletten und Fiebersenker genommen. Danach gab es einige Erkrankungen ohne Komplikationen. 

Das Bundesgesundheitsministeriums warnte vor „Fake-News“, dass das Virus gefährlich sei. Masken und Desinfektion seien nutzlos, Händewaschen ausreichend.4

9.3. die ersten Todesfälle bei alten Menschen mit schweren Vorerkrankungen

Absage von Großveranstaltungen

11.3. die WHO ruft die Pandemie aus

14.3. Warnung des Bundesgesundheitsministeriums vor „Fake-News“- eine Einschränkung des öffentlichen Lebens werde es nicht geben

16.3. erste Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden verhängt

23.3. Anordnung des Lockdowns (R-Wert bereits unter 1)

27.3. Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit Ermächtigung des Bundesgesundheitsministeriums zu Anordnungen ohne Zustimmung des Bundesrates

15.4. Verlängerung des Lockdowns bis 3.5., obwohl keine Krankheitsfälle mehr, dann allmähliche Lockerung bis Ende Juni

27.4. Maskenpflicht für alle über 7 Jahren

8.9. Maskenpflicht für Schüler

 

Fazit: Die Maßnahmen und Empfehlungen sind durch Widersprüche, maßlose Übertreibung, Willkür und Sinnfreiheit im Bezug auf die Realität gekennzeichnet.

 

https://www.mwgfd.de/2020/06/glauben-sie-nur-offiziellen-quellen/

 
  • Was hat der Lockdown gebracht?

Wie die Kurve im nachfolgenden Artikel von Maria Bauer über die Datenlage aus dem Epidemiologischen Bulletin 17/2020 deutlich zeigt – NICHTS für den Verlauf der Pandemie.

Der R-Wert war schon ab dem 21.3. unter 1. Das Maximum bestand in der ersten Märzhälfte. Danach gibt es die üblichen Schwankungen bei dem typischen Spontanverlauf und -rückgang einer Epidemie nach dem Höhepunkt, aber keine zusätzliche Absenkung. Ab Ende März war die Pandemie im wesentlichen vorbei.

1998 wurde in einer finnischen Studie das Auftreten von Corona-Viren im Jahresverlauf untersucht, die eine identische Kurve zeigt: Auftreten im Dezember, Höhepunkt im März, Verschwinden im Mai. Übrigens fand man durch Untersuchung älterer Blutproben heraus, dass es schon im Dezember Fälle in Europa gab. 

In Ländern ohne Lockdown wie Schweden, Island, Japan und Hongkong zeigte sich ein ähnlicher Verlauf. Der Schutz von Risikogruppen war in allen Ländern mit Lockdown nicht besser.Am Anfang gab man noch zu, dass Massnahmen allenfalls den zeitlichen Verlauf der Pandemie verlängern und die Kurve abflachen können. Im Nachhinein betrachtet, war nicht einmal das der Fall.

Die befürchtete Überlastung von Krankenhäusern und ein Mangel an Beatmungsplätzen gab es zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd. Die Kliniken meldeten sogar Kurzarbeit an und waren leer wie noch nie. Abgesehen davon schadet Beatmung bei Covid-19-Patienten mehr als dass sie nützt.

 

Fazit: Der Lockdown war völlig sinnlos, da die Pandemie schon vorbei war. 

  • Was wäre sinnvoll gewesen?

Die Risikogruppen besonders schützen. Und die Bevölkerung aufklären, wie man sein Immunsystem stärkt. Über die Folgeschäden durch die Maßnahmen findet sich mehr im Buch von Prof. Bhakdi und in der Studie eines Mitarbeiters des Bundesinnenministeriums, den man dafür vom Dienst suspendierte (unter Downloads zu finden)

 

Fazit: Die Maßnahmen waren völlig überzogen mit viel mehr Schaden als Nutzen.

 
  • Was hat es mit den Fallzahlen auf sich?

Je mehr getestet wird, desto mehr steigen die Fallzahlen natürlich. Ein weiteres Beispiel für die Manipulation mit Zahlen. Die Prozentsätze bleiben hingegen gleich, im Moment ca. 1%.

Wenn man zu einem Zeitpunkt testet, an dem es praktisch keine Erkrankten mehr gibt, bekommt man fast nur noch falsch positive Fälle. Das lässt sich ganz leicht berechnen – siehe auch das Interview 5 mit Prof. Haditsch und das Video 6 von Correctiv. 

Mehr dazu hier.

Besonders absurd: Es wird jeder positive Abstrich bei Gesunden als Corona-Fall gezählt und mit einer Erkrankung gleichgesetzt. Dazu müssen aber auch Krankheitssymptome gehören. Wenn man Tests auf andere Erreger machen würde, fände man immer bei allen Menschen viele positive Ergebnisse, d.h. eine völlig normale Situation wird zu einer Dauer-Pandemie.

1992 führte das RKI das Sentinel-System ein, das Krankheitsfälle an Atemwegsviren aus bestimmten Arztpraxen und Kliniken erfasst, um einen repräsentativen Überblick zu bekommen, welche Arten gerade aktiv sind und ob „Gefahr im Verzug“ ist. Die Abstriche werden hier auf viele gängige Viren untersucht. Wie die Tabellen des RKI 7 zeigen, kam SARS-Cov2 selbst zu Maximalzeiten im März nur 4mal vor – andere Viren 10mal so viel und seit der 15.KW, also Anfang April fand es sich kein einziges Mal mehr.

 

 

Fazit: Die Fallzahlen werden künstlich erzeugt und mißbräuchlich interpretiert.

 

https://www.youtube.com/watch?v=st0SyD-VyjM&vl=de-DE  6https://www.youtube.com/watch?v=P7lcdQoB9Cs

https://www.multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

  • Was ist von dem PCR-Test zu halten?

Der erste Test stammt aus dem Labor von Prof. Drosten und wird weltweit angewendet. Dieser ist bis heute nicht validiert; es gibt keine Zahlen, um die Qualität zu beurteilen. Er selbst gab zu, dass „der Zufall mitspielt“ und es zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann. In einem Krankenhaus überprüfte das eine Ärztin bei einem Erkrankten mit Tests an mehreren Tagen, die abwechselnd positiv und negativ waren. Der Staatschef von Tansania wollte es auch genauer wissen und schickte Abstriche von einer Papaya und einer Ziege ein – beide waren positiv. Lesen Sie unter Impfung & Tests im Artikel von Maria Bauer über den PCR-Test mehr darüber.

Momentan testet man vorwiegend Gesunde und erhält bis zu 85% falsch positive Resultate. Der auf geringste Mengen von Virus-Erbsubstanz reagierende Test ist viel zu empfindlich, reagiert  auch auf andere Corona-Viren und sagt nichts über die Infektiosität aus. Wir haben zu diesem Thema auch ein Info-Blatt geschrieben, das Sie unter Downloads finden. 

Hier zeigt sich auch eine große Unart unserer modernen Medizin, nämlich nur auf Befunde zu achten anstatt auf den Menschen. Es gibt viele Beispiele, wo Patienten so entweder unnötig krank gemacht werden oder aber als Hypochonder abgestempelt, weil man nichts findet. Laborwerte können immer nur Hinweise geben, entscheidend muss aber der Zustand des Patienten sein. 

 

Fazit: Die noch nicht einmal validierten PCR-Tests sind sehr häufig falsch positiv und dürfen bei fehlenden Erkrankungen nicht mehr eingesetzt werden.

 

  • Wie ist es mit den Antikörpern?

Eine wirksame 1.Säule der Abwehr sind bestimmte Antikörper, die das Andocken der Viren verhindern. Bei einem sehr großen Virusandrang auf einmal reicht das nicht, und sie können dann doch in die Zellen eindringen. Hier kommt nun die 2.Säule zum Einsatz, nämlich Helfer- und Killerzellen (Lymphozyten), die den „Brand“ löschen, von Viren befallene Zellen vernichten und so eine Ausbreitung verhindern. Antikörper werden erst bei schwereren Verläufen gebildet, bei leichteren kaum. Sie nehmen bereits nach Monaten wieder ab – anders als bei den Masern, wo sie zeitlebens bleiben und eine weitere Erkrankung verhindern. Bei RNA-Viren, die sich dauernd verändern, spielen sie vermutlich generell eine untergeordnete Rolle. Trotz fehlender Antikörper kann jemand daher sowohl krank gewesen als auch ausreichend geschützt sein. Wenn man welche findet, heißt das aber nicht, dass man immun ist – denn man findet alle Antikörper und nicht nur die schützenden. Und man weiß nicht, ob die Menge ausreicht. Von daher kann man sie nicht als Immunitäts-Nachweis verwenden.

 

Fazit: Antikörper werden nicht oder nur vorübergehend gebildet. Tests sind ohne Aussagekraft. 

 
  • Was heißt Herden- und Kreuzimmunität?

Immunität bedeutet, dass der Körper ausreichend Abwehrmechanismen gegen einen Erreger entwickelt hat. Wenn dieser Schutz in der ganzen Bevölkerung besteht, nennt man das Herdenimmunität. Haben sich genügend infiziert, können sie niemanden mehr neu anstecken, und die Epidemie läuft aus.

Masernviren verändern sich nicht. Hier gibt es eine absolute Immunität. Bei Grippe-Viren ist sie nur relativ. Immun zu sein meint hier nicht, dass man sich nicht infizieren kann, sondern dass man nicht schwerer erkrankt. Selbst wenn das Virus sich verändert, reicht diese „Hintergrund-Herdenimmunität“ aus.

Kreuzimmunität heißt eben, dass das Immunsystem auch gegen verwandte Viren immer besser gerüstet ist. Daher haben Kinder oft im ersten Kindergartenjahr viele Infekte, und dann werden es zunehmend weniger.

Die Statistik in Europa zeigte, dass 40-50% Covid-19-Infizierte keine und 30-40% leichte Symptome hatten. Die geringe Rate an schweren Krankheitsverläufen macht es sehr wahrscheinlich, dass das Immunsystem aufgrund von Kontakt mit „Verwandten“ bereits gerüstet war. 

Aktuell konnte man das beweisen: In Blutproben aus den Jahren 2007-2019 wiesen Forscher 80% Abwehrzellen (T-Lymphozyten) nach, die auf die Covid-19-Viren aus 2020 reagieren. Bei Menschen, die jetzt erkrankt waren fanden sich 100% reaktive Zellen – übrigens auch wenn sie kaum Symptome hatten. Diese T-Zell-Immunität wird immer neu aufgefrischt und hält über Jahre an. Impfungen, die diesen schlagkräftigen Arm der Abwehr nutzen, gibt es übrigens nicht.

 

Fazit: Ca.85% aller Menschen sind aufgrund einer T-Zell-Kreuzimmunität ausreichend geschützt.

  • Wäre es nicht gut, das Virus zu vernichten?

Abgesehen davon, dass das utopisch ist, bringt es auch nichts. Viren gehören zur Natur. Die hohe Ansteckungsrate macht es auch eher unwahrscheinlich, dass es spontan wieder verschwindet wie SARS-Cov-1 und MERS. Und das würde auch gar nicht viel nützen. Man kann nämlich ein interessantes Phänomen beobachten: wenn ein Erreger weniger da ist, springen dafür andere in die Bresche. Schweden hatte beispielsweise etwas mehr Corona- aber dafür weniger andere Opfer von Grippeviren. Die Sterberate insgesamt war etwa gleich. Jedes Jahr ist eine andere Verteilung der Atemwegsviren zu beobachten. Wir schauen hier oft viel zu eng. 

In ihrem interessanten Buch „Supermacht des Lebens – Reisen in die erstaunliche Welt der Viren“ beschreibt die Virus- und Krebsforscherin Prof. Mölling 8, dass die allgegenwärtigen, unzähligen Viren vermutlich unsere ältesten Vorfahren sind und dass mindestens 50% unseres Erbguts von ihnen stammt. Sie können uns sogar gegen Bakterien und Krebs helfen. „Krankmacher“ werden sie vor allem dann, wenn das Gleichgewicht gestört ist – und dafür sind oft wir Menschen verantwortlich. Wenn wir besser für unser Immunsystem sorgen, können wir auch gut mit Covid-19 leben. 

 

Fazit: Viren wird es immer geben. Sie müssen nicht krank machen und sind u.a. wichtig für das Training des Immunsystems.

 

https://www.youtube.com/watch?v=QpkbPN7D-vo

  • Was ist therapeutisch möglich?

Die Schulmedizin kann gegen Viren nichts ausrichten. Trotzdem wird immer wieder mit Medikamenten experimentiert, obwohl diese meist mehr schaden als nützen. Bei der Schweinegrippe nahmen viele das, als Virostatikum beworbene, Tamiflu. Eine Studie 9 der Oxford-Universität ergab damals bei Kindern viele Nebenwirkungen bei null Wirksamkeit. 

Viel gegeben wird das als Malaria- und Rheuma-Medikament bekannte (Hydroxy-)Chloroquin, teils sogar prophylaktisch. Doch löst dieses in höheren Dosen Kammerflimmern am Herz (aus diesem Grunde setzt man es auch in der Sterbehilfe ein, weil das ein angenehmer Tod ist) und außerdem bei Patienten mit einem Mangel an dem Enzym G6PD (Favismus, vor allem bei dunkelhäutigen Menschen recht verbreitet) eine toxische Hämolyse (Blutzersetzung) aus. Dr. Wodarg hat hier den Vorwurf erhoben, dass das Ärzte bei der Auswahl der Patienten nicht beachtet haben.  

Dr. Köhnlein, der Autor des Buchs „Virus-Wahn“, warf im ACU 10 (außerparlamentarischer Corona-Untersuchungs-Ausschuss) interessante Fragen in Bezug auf die unterschiedliche Sterblichkeit in Europa auf. Da Viren ja nicht an Landesgrenzen haltmachen, vermutet er, dass ein Teil der Todesfälle eben auf die zum Teil völlig überzogene Therapie zurückzuführen ist. Inzwischen weiß man, dass Beatmung eher schadet. Ein Blick auf die veröffentlichten Behandlungsprotokolle lässt einen schaudern: Solche „Cocktails“ von Medikamenten sind selbst für einen Gesunden eine Herausforderung und ein schwer Erkrankter kann das nicht überleben.

Ganzheitliche Ansätze, die auf eine Stärkung des Immunsystems setzen, können hingegen sehr viel bewirken, sowohl prophylaktisch als auch im Krankheitsfall. Jeder der damit arbeitet, erfährt das täglich eindrücklich. Wegen unserer „pharmagesteuerten“ Medizin werden hier natürlich keine Studien finanziert.

 

Fazit: Medikamentöse Therapie bei Viruserkrankungen ist zum großen Teil experimentell und muss sehr skeptisch betrachtet werden.

 

https://www.wodarg.com/2020/06/04/bemerkungen-zur-hydroxychloroquin-debatte/

10 https://www.youtube.com/watch?v=MHZD-f678lI

  • Wie ist das mit einer zweiten Welle?

Epidemien haben keine zweite Welle. Laut Definition handelt es sich um ein zeitlich begrenztes vermehrtes Auftreten von Krankheitsfällen. Die einzige Ausnahme war bislang die Spanische Grippe (Influenza) nach dem 1.Weltkrieg, die viele Millionen Menschen das Leben kostete. Das zu vergleichen, ist völlig unwissenschaftlich, sowohl aufgrund des anderen Erregers als auch vor allem wegen der besonderen Umstände damals. Die Menschen waren durch den Krieg traumatisiert, hungerten, und es gab kaum ärztliche Versorgung. Prof. Bhakdi brachte noch einen interessanten Hinweis: möglicherweise war auch die flächendeckende Impfung von Soldaten gegen Typhus ein Faktor, der das Immunsystem zusätzlich schwächte.

 

Fazit: Es gibt keine zweite Welle. Jedoch werden wieder Infektionen mit Covid-19 auftreten, wie auch mit anderen Grippe-Erregern.

 
  • Was sagten namhafte Virologen und Epidemiologen?

Prof. Kämmerer zum PCR-Test: Das ist wie Kaffeesatz-Lesen.

Prof. Ioannidis 11: Corona: Eine Massenpanik-Epidemie. Hätten wir nichts von diesem Virus da draußen gewußt und hätten wir keine Menschen mit PCR getestet, wäre uns die Anzahl der Gesamt-Todesfälle durch grippale Infekte in diesem Jahr nicht ungewöhnlich erschienen. 

Prof. Atlas: „Die Daten sind da – Stoppt die Panik und beendet die Isolation“. Durch die falsche Idee, Covid-19 stoppen zu müssen, wurde eine katastrophale Situation im Gesundheitsbereich erzeugt und irrationale Ängste bei einer insgesamt milden Erkrankung.

Prof. Goldschmidt: Wenn man der Bevölkerung Angst macht, kann man alles mit ihr machen.

Prof. Oxford: Wir leiden unter einer Medien-Epidemie.

Prof. Wittkowski: Wir brauchen keinen Impfstoff, um uns davon zu befreien.

Prof. Bhakdi: Jeder (Regierung, Opposition, Presse, Mediziner, Wissenschaftler), der nicht seiner Pflicht (zu dienen, aufzuklären, informieren, protestieren) nachgekommen ist, trägt eine Mitschuld an den Kollateralschäden der Corona-Krise 2020….Nun stehen wir vor einem riesigen Trümmerhaufen. So unnötig, so sinnlos, so traurig. Geschichte wiederholt sich. Die Hoffnung stirbt zuletzt. 

 

Prof. Bhakdi und Dr. Wodarg haben sich schon bei der Vogel- und Schweinegrippe gegen Übertreibung gewandt und das Ganze als Fehlalarm enttarnt. Im Nachhinein erwiesen sich ihre Aussagen als richtig. Jetzt werden sie nicht einmal angehört sondern sogar diffamiert. Zur Wissenschaft gehört unbedingt die Diskussion, die Auseinandersetzung, die ernsthafte Überprüfung anderer Ergebnisse – die hier überhaupt nicht stattfindet. Der Arte-Film Profiteure der Angst 12 dokumentiert das eindrücklich und verursacht „Déjà-vu-Erlebnisse”. 

Prof. Drosten gehörte auch damals zu den „Schwarzmalern“, lag völlig daneben und wird jetzt wieder als einziger Berater eingesetzt. Er warnt und verbreitet Schreckensvisionen ohne Unterlass – und nichts davon ist bisher eingetreten. 

Prof. Ferguson aus England prognostizierte bei der Vogelgrippe 200 Mio. Tote, bei der Schweinegrippe 65000  – am Schluß waren es wenige Hundert. Bei Corona sprach er von 500000 Toten in England und 2,2 Mio. in den USA – und wieder veröffentlichte die Presse nur diese angsterzeugenden und völlig irrealen Vorhersagen.

 

Fazit: Es gibt keine wissenschaftliche Auseinandersetzung, nur Beharren auf vorgegebenen Meinungen und fortgesetzte grundlose Angsterzeugung. 

 

 

11 https://impf-info.de/64-kontakt/315-ioannidis-fiasko-deutsch.html

  • Was für Fehler wurden gemacht?

Eine Epidemie von nationaler Tragweite hätte nicht ausgerufen werden dürfen, da es sie nicht gab. Die Entscheidungen und Maßnahmen waren willkürlich, basierten nicht auf Fakten und kamen zu einem Zeitpunkt, als schon alles vorbei war. Die Bürger werden behandelt wie unmündige Kinder anstatt sie zu freiwilliger Mitarbeit einzuladen. Statt offener Aufklärung setzt man auf fortgesetzte Panikmache. Man hob die Grundrechte auf und verstieß grundlos gegen alle ethischen Prinzipien. Den Menschen hat man Leid und gesundheitliche Schäden zugefügt, die Wirtschaft ruiniert und Existenzen zerstört. Fehler dürfen passieren, doch muss man sie zugeben und daraus lernen. Nur damit man recht hat oder um diese zu verbergen, mit dem Unsinn weiterzumachen, ist destruktiv und sträflich.*

Der politische Amtseid lautet: “Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz … wahren und verteidigen … werde.” Dieser Eid wird fortlaufend gebrochen.

 

Fazit: Offensichtliche Fehlentscheidungen werden weder zugegeben noch darauf basierende Maßnahmen beendet.

 

*https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-pandemie

  • Was ist von einer Impfung zu halten?

Eine Impfung gegen ein Virus, gegen das erstens der größte Teil der Bevölkerung ganz sicher schon eine ausreichende Immunität hat, das zweitens nicht gefährlich ist und sich drittens dauernd verändert, macht medizinisch überhaupt keinen Sinn. Man kann sie allenfalls in Betracht ziehen für Risikogruppen. Da für diese jedoch auch eine Impfung problematischer ist, müsste der Impfstoff erst über viele Jahre speziell an diesen Personen getestet werden, bevor man ihn in größerem Umfang einsetzt. Kritisch sind vor allem die zugesetzten Wirkverstärker, weil sie genau die hier so wichtige 2. Säule der Abwehr durch die Lymphozyten blockieren – der Tausch gegen ein paar unsichere Antikörper könnte ein schlechtes Geschäft sein.

Entscheidend ist immer die Nutzen-Risiko-Relation. Wenn der Nutzen gleich null ist, ist jedes Risiko zu viel. Bei der Schweinegrippe gab es mit einem zu kurz geprüften Impfstoff massive Komplikationen. Große Mengen Impfstoff mussten dann vernichtet werden. Völlig unverständlich ist, wieso man ausgerechnet hier in Betracht zieht, ein ganz neues Verfahren mit genetischen Impfstoffen auszuprobieren (lesen Sie hier

mehr darüber) – Menschenversuche mit unabsehbaren Folgen. Prof. Hockertz sprach von millionenfacher vorsätzlicher Körperverletzung.

 

Fazit: Eine Impfung macht medizinisch keinen Sinn und gefährdet Millionen von Menschen.

 

 

13 https://www.mwgfd.de/2020/08/covid-19-immunitaet-und-impfung-prof-dr-med-sucharit-bhakdi/

14 https://www.youtube.com/watch?v=kWpzfqW34lA

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Wie gut ist die Datenlage zum COVID19-Infektionsgeschehen in Deutschland?

Maria Bauer, August 2020

Die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum COVID19-Infektionsgeschehen in Deutschland sind die Grundlage für die Entscheidungen der Politik. Deren Aufbereitung und Darstellung ist jedoch von Anfang nicht plausibel und sehr fragwürdig. Bei genauerer Betrachtung der Lageberichte des RKI und korrekter Interpretation erscheint auf einmal das Infektionsgeschehen in einem ganz anderem Licht.

An einem Beispiel, der sogenannten Reproduktionszahl, soll dies hier verdeutlicht werden.

Entwicklung des R-Wertes
Eine Kenngröße für die Beurteilung des aktuellen epidemiologischen Geschehens ist neben den Fallzahlen die sogenannte Reproduktionszahl (auch R-Wert genannt). Diese beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Sie ist eine Kenngröße für die Einschätzung der Ansteckungsgefahr. Der R-Wert wird basierend auf den Fallzahlen kalkuliert und bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Ein Wert von R > 1 gilt als „Pandemie-Beschleuniger“ und ist aus Sicht der Regierung unbedingt durch Quarantäne-Maßnahmen zu verhindern. Daher war auch der R-Wert ein wichtiger Parameter im März / April für die Rechtfertigung und Fortdauer der beschlossenen Eindämmungs-Maßnahmen.

Schauen wir uns die Entwicklung des R-Werts zum Zeitpunkt des Lockdowns genauer an (Quelle: Epidemiologisches Bulletin 17/2020, Stand: 23. April 2020):

 

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Effektivität der Maßnahmen nicht erkennbar
Betrachtet man die zeitliche Abfolge von Maßnahmen im Verhältnis zum R-Wert, könnte man den ersten Maßnahmen (Quarantäne von Verdachtsfällen und Verbot von Großveranstaltungen ab 9. März) eine Effektivität durchaus zuschreiben. Allerdings ist festzuhalten, dass der R-Wert wie bereits oben erwähnt das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor abbildet und damit der Realität etwas „hinterherhinkt“.

Die darauffolgenden Maßnahmen (ab Mitte März Schulschließungen, ab 23. März umfangreiches Kontaktverbot / Lockdown) sind jedoch im Hinblick auf ihren Nutzen mehr als fragwürdig, da spätestens seit der Veröffentlichung des Epidemiologischen Bulletins 17/2020 am 23. April 2020 bekannt ist, dass die damals als maßgebliche Kenngröße kommunizierte Reproduktionszahl schon vor dem Lockdown auf dem Level um 1 lag. 

Diese Klarheit hatte man vielleicht zum Entscheidungszeitpunkt „Pro/Contra Lockdown“ Mitte März nicht und der Druck der Öffentlichkeit lastete sicherlich sehr auf den Schultern der Politiker, weshalb man den Lockdown vielleicht sogar eine Zeit lang als gerechtfertigt ansehen mochte. Allerdings spätestens seit der zweiten Aprilhälfte sind alle politischen Aussagen zur Fortführung und Rechtfertigung des Lockdowns, sowie die nachfolgende Einführung der Maskenpflicht ab 27. April (zu einem Zeitpunkt, als der R- Wert weiterhin stabil war), aus wissenschaftlicher Sicht vehement in Frage zu stellen.

Fazit: 

Um das Risiko einer epidemiologischen Situation korrekt bewerten und die Verordnung von Maßnahmen mit solch einer Tragweite fundiert begründen zu können, ist es unumgänglich alle verfügbaren Daten auszuwerten und diese fortlaufend auf ihre Gültigkeit hin zu prüfen.

 

Zusammenfassung der Kernproblematik

Der Datenspezialist Klaus Lindinger fasst die Kernproblematik zur Datenlage bezüglich des COVID19-Infektionsgeschehens in seinem Artikel „Die Datenkrise des Robert-Koch-Instituts“ treffend zusammen:

  • Die Fokussierung auf absolute Fallzahlen und die kumulative Darstellung im RKI COVID19 Dashboard führt zu einer irreführenden Darstellung des Infektionsgeschehens.
  • Das Problem mit falsch-positiven Tests ist inzwischen sogar öffentlich bekannt geworden. Bis heute wird die Falsch-Positiv-Rate nicht berücksichtigt bei der Präsentation der Fallzahlen. Diese spielt jedoch eine erhebliche Rolle, gerade wenn die Prävalenz (das Infektionsgeschehen in der Bevölkerung) auf einem sehr niedrigen Niveau liegt.
  • Das Problem mit der Testpopulation und der Dunkelziffer der tatsächlichen „Durchseuchung“: Meist wurden schwerpunktmäßig nur selektive Verdachtsfälle und weitere Kontaktpersonen getestet. Dass umfangreiche repräsentativen Studien (Reihentests) zur Durchseuchung der Bevölkerung zwar vom RKI angekündigt, aber bis heute nicht durchgeführt wurden – wir befinden uns seit knapp einem halben Jahr in der „Pandemie“ – ist als ein großes Versäumnis zu werten bei einer Krise, die mittlerweile ein hohes Maß an Kollateralschäden zur Folge hat. Daten z. B. aus der sogenannten Heinsberg-Studie waren nicht vom RKI gutgeheißen, aber haben wertvolle Informationen geliefert, die ich eigentlich vom RKI erwartet hätte.
  • Gravierende Unterschiede im Infektionsgeschehen und bei der Übersterblichkeit zwischen beispielsweise Deutschland und Italien oder Spanien lassen sich nicht alleine mit COVID19 erklären. Es müssen hier lokale Gegebenheiten wie Schwächen der Gesundheitssysteme oder die Luftverschmutzung massiven Einfluss auf das Pandemie- und Sterblichkeitsgeschehen gehabt haben. So ist im EUROMOMO in vielen Ländern eine eindeutige zeitliche Korrelation zwischen Ausgangssperren im März /April und einer Übersterblichkeit zu erkennen. Ob diese Übersterblichkeit durch COVID19 verursacht wurde, kann man da jedoch nicht herauslesen. Oft haben wir in letzter Zeit den Satz „Ein Virus kennt keine Grenzen“ gehört – die Auswirkungen der Pandemie sind lokal jedoch sehr unterschiedlich.
  • Aus wissenschaftlicher Sicht sind alle Zahlen zu „Coronatoten“ nicht eindeutig, um nicht zu sagen unseriös. Einmal positiv Getestete wurden auch nach vollständiger Genesung und dann späterem Ableben mit in die Statistik der Toten aufgenommen. Dass das RKI anfangs vom Obduzieren abriet, wirft Fragen auf. Entgegen des RKI-Rates durchgeführte Obduktionen zeigten dann, dass alle mit COVID19-Verstorbenen an anderen Vorerkrankungen litten und nach Aussage des obduzierenden Professors für Rechtsmedizin Klaus Püschel der Tod unabhängig von COVID19 voraussichtlich bald eingetreten wäre.

Warum das alles so ist, kann nur spekuliert werden … Sinn macht es jedenfalls keinen.

Was bringen Gesichtsmasken?

Dr.med. Elisabeth Höppel, August 2020

Hier erfahren Sie mehr darüber, wann sie medizinisch sinnvoll sind und wie viel sie im einzelnen Fall bringen – denn Keime sind sehr unterschiedlich. Viele haben sich damit abgefunden, manche tragen sie sogar gerne aus der Überzeugung, etwas Gutes zu tun oder damit abgesicherter zu sein. Aber stimmt das? Wie sieht hier das Verhältnis von Nutzen und Schaden aus? Warum wird man jetzt per Verordnung sogar dazu gezwungen, obwohl auch die „offiziellen Quellen“ schon ganz anderes geäußert haben?

Sie heißen zu Recht eigentlich Operationsmasken …

Bei Chirurgen sind sie schon lange selbstverständlich und machen auch Sinn, weil es hier um Bakterien geht, die nicht in die Wunde kommen sollen. Auch im Kontakt mit immungeschwächten, kranken Personen, z.B. auf der Intensivstation, setzt man sie ein, um diese so wenig Keimen wie möglich auszusetzen und jede Gefährdung zu minimieren. 

Viren sind jedoch um ein Vielfaches kleiner und nicht einmal unter dem normalen sondern nur dem Elektronen-Mikroskop sichtbar. Die lassen sich von einem im Verhältnis viel zu grobmaschigen Gewebe nicht aufhalten. 

 

Ernüchternde Untersuchung aus dem Ärzteblatt 

Dort wurde im April 2020 eine entsprechende Studie¹ veröffentlicht, wo man mit Corona infizierte Personen husten ließ. Der Virus-Durchtritt ohne Maske und mit chirurgischem Mundschutz war fast identisch, bei Baumwollmasken nur um etwa 20% niedriger. Auf der Außenseite der Masken und in 20cm Abstand waren Keime nachweisbar, auf der Innenseite nicht – es geht also alles durch. 

Auch wenn diese auf Druck von außen zurückgezogen werden musste, gibt es doch zahlreiche weitere Untersuchungen², die das ebenfalls belegen. 

Da eine große Viruslast in der Regel auch Symptome verursacht, kann man sich ausmalen, wie unnötig Masken bei Personen sind, die keine Anzeichen einer Krankheit haben. Natürlich können Tröpfchen beim Sprechen zu anderen Personen fliegen. Doch nicht umsonst nimmt man Abstriche ganz weit oben aus der Nase oder tief aus dem Rachen, weil im Speichel meist gar keine sind. Husten und Niesen kann man in die Ellenbeuge tun. Abstand ist völlig ausreichend. Und natürlich wird man bei stärkeren Krankheitssymptomen nähere Kontakte meiden – das ist nichts Neues.

 

Nachteile der Masken

Die liegen klar auf der Hand. Man atmet verbrauchte Luft, also das CO2 wieder ein, das ja eigentlich aus dem Körper heraus will, um durch O2 ersetzt zu werden – je dichter die Maske,  desto mehr. Sauerstoff ist überlebenswichtig für alle Zellen und unsere Vitalität. Auch wenn man in den Blutgasen nichts messen kann, so berichten doch viele Menschen über entsprechende Symptome wie z.B. dumpfes Gefühl, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen – das Gehirn reagiert nämlich am empfindlichsten auf eine mangelnde Versorgung.

Außerdem sind alle Textilien chemisch behandelt und imprägniert. Diese Schadstoffe bekommt man in sehr hoher Konzentration ab, viel mehr als wenn sie sich nur in der umgebenden Luft befinden. Gerade die billigen Einmalmasken aus China verströmen einen deutlichen Geruch und lösen bei einigen Personen sofort Niesattacken aus.

 

„Gewöhnt“ man sich daran?

Manche sagen, sie hätten sich schon daran gewöhnt und es mache ihnen gar nichts aus. Tatsächlich sind viele mit ihrer Aufmerksamkeit ausschließlich so im Denken, dass sie ihren Körper nur bei starken Signalen wahrnehmen. Wenn jemand bei großer Hitze alleine im Auto sitzt und eine Maske trägt, kann man davon ausgehen, dass er/sie nur wenig Gespür für sich hat, sonst wäre zu merken, dass das nicht gut tut. Oder aber es ist extrem viel Angst da – und diese führt tatsächlich dazu, dass wir nicht mehr so im Körper verankert sind. Lesen Sie hier³ mehr darüber.

Für die Umwelt ergeben sich ebenfalls schädliche Folgen mit Ressourcen-Verschwendung und großen Mengen von zusätzlichem Müll.

 

Folgen für das Immunsystem

O2-Mangel und chemische Belastungen schwächen wiederum unser Immunsystem – genau das, was man auf keinen Fall will. 

Unsere Abwehr benötigt außerdem die fortlaufende Auseinandersetzung mit ständig wechselnden Keimen, so wie ein Kampfsportler sein tägliches Training. Man machte bei Forschern, die sich lange Zeit in einem Camp in der Antarktis aufhielten, isoliert, mit sauerstoffarmer Luft und aufgrund der eisigen Temperaturen weniger Keimen, interessante Beobachtungen. Anfangs hatten sie trotzdem viele kleine Infekte. Nach einiger Zeit entwickelte sich dann eine Überaktivität des Immunsystems mit heftigen Allergien. Offenbar reagierte es wegen der fehlenden normalen Betätigung gereizt und übertrieben. 

Wir müssen mit all diesen Vermeidungsmaßnahmen also rechnen, vom Regen in die Traufe zu kommen mit einer Zunahme von chronischen Krankheiten. Eine akute Infektion ist in den meisten Fällen schnell überstanden, eine Allergie bleibt und kann schulmedizinisch nicht geheilt werden.

 

Psychologische Folgen

Verhaltensforscher stellten schon vor langer Zeit fest, dass das menschliche Gesicht über den Ausdruck von Emotionen ganz wichtig ist für die Kommunikation, sogar mehr als die gesprochenen Worte. Deswegen haben wir diese hochdifferenzierte mimische Muskulatur, die unsere ganze Befindlichkeit ausdrücken kann. Bei jemandem nur die Augen zu sehen, ist irritierend und verursacht Unsicherheit im Kontakt. Vor allem für Babies und kleine Kinder richtet das Schäden in der Entwicklung und Vertrauensbildung an. Die Langfrist-Folgen werden sich erst später zeigen. 

 

Wie ist das Verhältnis von Nutzen und Schaden?

Insgesamt überwiegt auch hier der Schaden den Nutzen deutlich. Durch den erzeugten Gruppendruck mit  Ausgrenzung und Anfeindung trauen sich leider oft sogar Personen, bei denen man aufgrund einer Erkrankung z.B. von Herz oder Lunge sogar vor einem Mundschutz warnen muss, nicht diesen trotz ärztlichem Attest wegzulassen.

Eine Maske verändert lediglich das Gefühl des Trägers. Der eine „umschifft“ damit seine Angst, weil sie ihm eine Pseudo-Sicherheit vermittelt. Das ist natürlich in Ordnung und sollte von daher auch jedem gestattet werden. Für ein verpflichtendes Tragen fehlen allerdings jegliche Argumente. 

Andere möchten den Mitmenschen etwas Gutes tun und denken mehr an die Möglichkeit, jemand anderen anzustecken. Diese sollten bedenken, dass das zwar ehrenwert aber ein überflüssiges Opfer ist, weil sie sich selber schaden, ohne jemandem zu nützen. Spätestens wenn man dann auch noch anfängt, andere zu verurteilen, die keine Maske haben, ist es Zeit, die eigenen Motive etwas näher zu beleuchten. Auch hier geht es häufig nur um die Vermeidung eines eigenen unangenehmen Gefühls, nämlich schlechtes Gewissen und Schuldgefühle.  

Viele Menschen sind inzwischen verständlicherweise gereizt und der Masken überdrüssig. Leider lassen sie das dann oft am Gegenüber aus, anstatt sich bei denen zu beschweren, die sie verordnet haben. Es wäre wünschenswert, dass es hier mehr Proteste gibt  – vor allem auch von den Eltern, wenn die Kinder an den Schulen ohne rechtliche Handhabe damit traktiert werden. Eine Untersuchung an medizinischem Fachpersonal ergab ohne jede Belastung bereits nach 30 Minuten einen messbar erhöhten CO2-Gehalt sogar im Blut. Unter der Maske stieg er nach kürzester Zeit deutlich an.⁴

 

Warum sind sie trotz allem verpflichtend?

Die offiziellen Stellen haben lange Zeit ebenfalls versichert, dass das Tragen keinen Sinn macht. Selbst die WHO bestätigt die Unnötigkeit von Mundschutz bei Gesunden in diesem Video⁵. Auffallend ist, dass Politiker, wenn sie sich unbeobachtet wähnen, selbst die empfohlenen Schutzmaßnahmen nicht einhalten. Wieso werden dann die Bürger dazu genötigt, noch dazu zu einem Zeitpunkt, wo praktisch niemand mehr erkrankt? Hier kann man natürlich nur spekulieren. Einerseits neigen wir heute sehr zur Überaktivität als Angstabwehr. Einfach Dinge abzuwarten ist schier unmöglich. Also lieber etwas Unsinniges tun als gar nichts. Die andere Möglichkeit könnte sein, dass man bei den Menschen durch die Masken eine gewisse Angst aufrecht erhält. So sind sie natürlich leichter zu lenken und vielleicht auch eher bereit, sich z.B. impfen zu lassen, damit man nicht wieder zu so einem peinlichen Ende kommt wie bei der Schweinegrippe. Lesen Sie hierzu mehr im Artikel⁶ über die genetischen Impfungen.

 

 

 

 

Links

¹ https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111799/COVID-19-Patienten-husten-Viren-durch-chirurgische-Masken-und-Baumwollmasken-hindurch

 

² Untersuchungen: https://swprs.org/face-masks-evidence/

 

³ Artikel: Keine Angst vor der Angst

 

⁴ Dissertation Ulrike Butz https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf 

 

⁵ https://www.youtube.com/watch?v=qHZiYw9BRio

 

⁶ Artikel: „Genetische Impfung“ am Beispiel der geplanten mRNA-Einspritzung

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Was bringt Desinfektion?

von Dr.med. Elisabeth Höppel, August 2020

Es klingt ja recht einfach und kommt unserer Vorliebe für „schnelle Erledigung“ sehr entgegen. Statt langem Waschen ein paar Spritzer Chemie auf die Hände, und schon kann man sich sicher fühlen. Doch funktioniert das auch so? „Na ja, aber es kann ja zumindest nicht schaden“, wird der eine oder andere entgegnen. Ob das stimmt, erfahren Sie hier. Dazu noch viele interessante Informationen über unser Zusammenleben mit verschiedenen Keimen – ob sie uns tatsächlich nur schaden und daher als Feinde bekämpft werden müssen.

Viren auf Oberflächen

Viele Desinfektionsmittel sind nicht „viruzid“, töten also keine Viren ab. Diese können sich ohnehin nicht sehr lange auf Oberflächen halten, weil sie mangels eines eigenen Stoffwechsels einen Wirt zum Überleben benötigen. Die mit einer Hülle wie Corona oder Influenza sind sogar noch empfindlicher als die ohne. Auf Gegenständen befinden sich in der Mehrzahl harmlose Hautkeime. Von daher kann man Türklinken etc. unbesorgt anfassen. Jeder Mensch hat ein individuelles „Mikrobiom“ – ein sog. Keim-Biotop, das er auch braucht. Dieses tauschen wir ständig untereinander aus. Der Vorgang ist ganz normal und macht nicht krank, sondern trainiert im Gegenteil unser Immunsystem.

 

Eine keimfreie Welt?

Die wird es niemals geben. Selbst im sterilsten Operationsraum sind Keime. Ich erinnere mich an meine Zeit als Operateurin in der Unfallchirurgie. Dort wurde einmal eine Untersuchung gemacht. Nach allen damals üblichen Maßnahmen, wie 10minütiges Waschen und Desinfizieren von Händen und Armen, Anlegen von sterilen Kitteln, Handschuhen, Hauben und Masken nahm man Proben von allen möglichen Oberflächen – und überall war noch jede Menge zu finden. Das hat mich damals ziemlich erschüttert.

Ob jemand erkrankt, hängt natürlich zum einen von der Menge der Erreger ab. Deswegen sind Vorsichtsmaßnahmen schon sinnvoll. Weil eine Operation den Körper auch traumatisiert, ist man in dem Fall geschwächt und somit gefährdeter für eine Infektion.

Viel wichtiger ist jedoch der Zustand des Immunsystems. Max Pettenkofer bewies das in einem mutigen Selbstversuch. Er setzte auf seine Abwehrkräfte, trank eine Lösung mit Cholerabakterien und bekam tatsächlich nur leichten Durchfall.

 

Folgen von Desinfektion

Man hat mehrfach festgestellt, dass Waschen mit Wasser und Seife völlig genügt.

Im Mittelalter waren die hygienischen Zustände katastrophal. Das war dann auch die „Blütezeit“ von Seuchen und Infektionen. Doch heute haben wir hier in der „westlichen Welt“ einen sehr guten Standard. In Entwicklungsländern sieht es natürlich ganz anders aus. Von daher macht bei uns in der Sterbeursachen-Statistik der Tod an Infekten gerade einmal 2% aus. Unfälle kosten fast doppelt so häufig das Leben. Und den Löwenanteil machen natürlich die ganzen chronischen „Zivilisationskrankheiten“ aus.

Nun könnte man natürlich sagen, warum nicht noch mehr auf Nummer sicher gehen? Doch wie so oft führt eine Übertreibung wieder mehr ins Gegenteil. Die Haut – wie auch die Schleimhaut – ist eine erste wichtige Schutzbarriere des Körpers. Unter anderem sorgen verschiedene Keime für ein bestimmtes Milieu und dass pathogene Keime, also potentielle Krankheitserreger, sich nicht durchsetzen können. Wenn dieses Gleichgewicht gestört wird, nehmen sie überhand.

 

Für Kinder besonders problematisch

Kinder müssen ihr Immunsystem erst entwickeln, und das geschieht am besten durch Kontakt mit Erregern. Sonst haben sie eine Immunschwäche und sind im Ernstfall schlecht gerüstet. Schon vor langer Zeit stellte man fest, dass Kinder gesünder bleiben, wenn sie „auf dem Misthaufen“ spielen dürfen. Wenn die Mutter dauernd Desinfektionsmittel verwendet, entwickeln sie viel mehr Allergien. Hier sind auch die Beobachtungen bei Forschern in der Antarktis interessant – nachzulesen im Artikel über Gesichtsmasken.

Da das Immunsystem nicht nur die Aufgabe hat, uns nach außen zu schützen, sondern auch veränderte Zellen zu entsorgen, muss einen auch die Zunahme von Krebs nicht verwundern. Typischerweise erzählen Tumorpatienten oft, dass sie nie Infekte – also offenbar nur eine Pseudo-Gesundheit hatten.

Gerade die kindliche Haut ist besonders sensibel und sollte nicht mit Desinfektionsmitteln in Berührung kommen. Viele reagieren schnell mit Hautreizungen. Man fördert so auch Ekzeme und Neurodermitis.

 

Grenzen zwischen „Freund“ und „Feind“ nicht immer so klar

Unser inneres Mikrobiom besteht aus einer Vielzahl von Bakterien und unterstützt unser Immunsystem. Man nennt so eine Beziehung auch Symbiose, weil einer dem anderen nützt. Aus einem Symbionten kann aber unter Umständen auch ein Parasit, also ein Schädling werden. Die Forschung von Prof. Enderlein hat das erwiesen.

Der berühmte Mikrobiologe Louis Pasteur musste am Ende seines Lebens einräumen: „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“. Das haben wir leider heute vergessen und gehen den reinen Weg der Bekämpfung. Äußerlich Desinfizieren und innerlich unkritische Antibiotika-Gaben sorgen für eine Zunahme von Erregern, gegen die kein Kraut mehr gewachsen ist. Man muss auch bedenken, dass hier eine Art Konkurrenzverhalten herrscht. Wenn die Bakterien getötet werden, haben Viren und Pilze mehr Platz. Und dass wir gar nicht ohne Keime überleben können.

 

„Kriegsmentalität …“

Je mehr wir in die reine Bekämpfung gehen, desto mehr schaden wir also auch uns selber. So wie in jedem Krieg auch der Gewinner einen hohen Preis zahlt.

Viren zeigen uns besonders klar die Grenzen dieses Modells auf und spotten all unseren Versuchen, sie zu eliminieren – wechseln z.B. einfach die Gestalt und machen weiter.

Das fordert uns zum Umdenken auf, wieder mehr mit der Natur als gegen sie zu leben.

 

Wer noch Humor hat – Sehen Sie hier, wie man es richtig macht:

 

https://www.youtube.com/watch?v=cE4BWvJDCGc&feature=youtu.be

Kranke Umwelt - kranke Menschen,
oder: So entstehen Pandemien

Dr.med. Theo Danninger, Gastautor, Februar 2020

Die Coronavirus-Pandemie ist immer noch das beherrschende Thema. Die Angst vor Ansteckung geistert weltweit durch die Medien, und Expertenmeinungen tragen nicht wirklich zur Beruhigung der Menschen bei.
Epidemiologen, Virologen und Immunologen, die sich öffentlich zu Wort melden, berücksichtigen bei ihren Einschätzungen der Lage viel zu wenig die Erkenntnisse der modernen Mikrobiom- Forschung, in deren Licht sich die Ereignisse folgendermaßen darstellen:

Mikroben als gesundeSchutzschicht
Alle „Oberflächen“ des Menschen (dies gilt in gleicher Weise für Tiere und Pflanzen), wie die Haut, der Darm oder die Lunge, die direkt oder indirekt mit der Umgebung in Kontakt stehen, werden von Mikroben (Bakterien, Archaeen, Pilzen, Viren und Protozoen) besiedelt. Diese Schutzschicht, bestehend aus „guten Keimen“, die mit uns in Symbiose leben, befindet sich in dauerndem Informationsaustausch mit unserem Immunsystem und gewährleistet das Funktionieren unserer Abwehr gegen alle Arten von krankmachenden Erregern (Viren, Bakterien, Pilze etc.). Über chemische, immunologisch wirksame Signale wird ein Gleichgewicht zwischen diesen „guten“ Mikroben und unseren Abwehrzellen hergestellt, das als „Eubiose“ bezeichnet wird und eine Grundvoraussetzung für unsere Gesundheit darstellt. 

Gestörte Kommunikation im Immunsystem
Wird diese ständig ablaufende Kommunikation zwischen den „guten Mikroben“ und bestimmten Zellen unseres Immunsystems (sog. Dendritischen Zellen), die Forscher als „Crosstalk“ bezeichnen, durch Gifte wie Pestizide, Luftschadstoffe, Antibiotika, Fehl- oder Mangelernährung gestört und ins Ungleichgewicht gebracht, dann leidet unsere Abwehr.
Wir werden anfällig für pathogene, krankmachende Keime aus der Umwelt, z.B. das Coronavirus, das aber nur einer von vielen möglichen Erregern ist, die im Fall einer solchen Schädigung unseres Mikrobioms die Immunbarrieren durchdringen können.
Wie die auf unseren „Oberflächen“ lebenden Mikroben dabei zu einer wichtigen Säule unserer Immunabwehr werden, beschreibt z.B. die folgende Untersuchung für das Darm-Mikrobiom:

„…Signale von natürlichen Darmbakterien sind notwendig für eine effektive Immunantwort gegen virale und bakterielle Erreger. Das war das Ergebnis von Versuchen im Team von Dr. Andreas Diefenbach und Stephanie Ganal, Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Freiburg…“
„…“Inwieweit die Darmflora auch immunologische Vorgänge außerhalb des Darms wie z. B. die Abwehr viraler Erreger, etwa des Grippevirus, beeinflusst, war unklar und zentrale Frage unserer Arbeit“, so die Wissenschaftler…
„…Wir zeigen hier erstmals, dass Veränderungen in der natürlichen Darmflora durch Antibiotika, Hygiene oder Lebensstil erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Immunsystem haben, sagt Diefenbach…“.
Link: medizin-aspekte.de: „Die natürliche Darmflora kurbelt das Immunsystem an“ 

https://medizin-aspekte.de/die-natuerliche-darmflora-kurbelt-das-immunsystem-an_24622-17120/

Folgen des Mikrobiom-Schadens für das Immunsystem
Studien zeigen, dass die Auswirkungen einer gestörten Haut-, Lungen-, oder Darmflora vor allem die Bildung von schützenden Antikörpern gegen einen infektiösen Erreger, z.B. ein Virus betreffen. Im Fall einer schweren Schädigung des Mikrobioms, ist dann nicht nur die Antikörperbildung, sondern auch die Bereitstellung anderer Immunzellen (T-Zellen, Fresszellen etc.), die vom Virus befallene Zellen abräumen, deutlich vermindert. 

In der Regel gilt: Je ausgeprägter der Mikrobiom-Schaden auf unseren „Oberflächen“ ist, umso leichter haben es die pathogenen Viren, uns zu infizieren und umso vehementer erfolgt der anschließende Verlauf der Infektionskrankheit.
Auch Keime, die uns bei intaktem Mikrobiom nichts anhaben können, werden plötzlich zu einer Gesundheitsgefahr, wenn eine stärkere, dauerhafte Störung des oben beschriebenen Gleichgewichts eintritt. 

Wenn ein solcher Mikrobiom-Schaden durch Antibiotika oder Umweltgifte entstanden ist, wird nicht nur eine verminderte Antikörperbildung auf die in der Natur vorkommenden Erreger festgestellt, sondern auch die Immunantwort nach Impfungen ist in solchen Fällen signifikant abgeschwächt, so dass diese keinen Schutz mehr bieten.

Auswirkung von Luftverschmutzung
Russische Wissenschaftler haben schon im Jahr 2000 eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass in Städten mit hohen Abgaswerten eine Antikörperbildung z.B. nach Masern-Impfungen nur noch eingeschränkt möglich ist, weil durch die toxische Luftbelastung das Immunsystem in seiner Funktion (der Antikörperbildung und der zellulären Abwehr) stark einschränkt wird. 

Heute wissen wir, dass die eigentliche Ursache in einer primären Schädigung des Lungen-, Haut- und Darm-Mikrobioms zu suchen ist, weshalb in Städten mit hoher Schadstoffbelastung eine sogenannte „Herdenimmunität“ auch durch hohe Durchimpfungsraten kaum erreicht werden kann.

Die wichtigsten Toxine (Giftstoffe), die es zu vermeiden gilt, um eine Schädigung der Symbionten auf unseren „Oberflächen“ (Haut, Darm, Lunge) zu vermeiden, sind durch viele Studien belegt: Antibiotika, Pestizide, Luft-Schadstoffe und Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium etc. 

Negativ-Beispiel China
Chinesische Großstädte sind für ihre Smog-Entwicklung bekannt. Die dort herrschende extreme Belastung durch Verkehrs- und Industrieabgase schädigt in hohem Maß das Lungen-, Darm- und Haut-Mikrobiom bei den Bewohnern. Wuhan-City ist mit 11 Millionen die siebtgrößte dieser Metropolen. 

Gleichzeitig ist die Provinz Hubei, deren Hauptstadt Wuhan-City ist, eine ausgesprochen agrarwirtschaftlich ausgerichtete Region, in der, wie in fast allen chinesischen Provinzen, unter massivem Pestizid-Einsatz Landwirtschaft betrieben wird.
In Hubei, der „Province of a thousand lakes“ werden hauptsächlich Paddy Rice (Terrassen-Reis), Baumwolle und viele andere Agrarprodukte erzeugt, die aufgrund ihrer Produktionsweise extrem mit Pestiziden belastet sind. Die Umweltgifte geraten über die Bewässerungs-Systeme in die Seen, wo sie die aquatischen (im Wasser lebenden) Insekten, Fische und andere Arten entweder vernichten, oder deren Mikrobiom schädigen und u.a. für das Coronavirus anfällig machen.

Extreme Pestizid-Belastung
Die Pestizid-Belastung von Böden und Gewässern in diesen Agrarregionen ist so hoch, dass Bienen und andere Insekten schon vor Jahren ausgestorben sind. Deshalb muss die Bestäubung der Obstbäume von Hand durch Landarbeiter erfolgen. 

Auf einem Marktplatz in Wuhan treffen dann die entscheidenden Faktoren, die zur Auslösung der Epidemie notwendig sind, aufeinander. Einwohner der Stadt, deren Lungen-Mikrobiom durch die abgasbelastete Luft geschwächt ist, essen pestizidverseuchten Paddy Reis und Fische oder andere Tiere (Fische und Sea-food, Vögel, Schlangen, Schleich-Katzen, Fledermäuse etc. – Arten, die fast alle inzwischen abwechselnd in Verdacht geraten sind, Auslöser für die Epidemie zu sein), in deren Körper das Coronavirus aufgrund eines Mikrobiom-Schadens eine „kritische Masse“ erreicht hat.
Durch die hohe Bevölkerungsdichte in der Großstadt wird die Ausbreitung von Mensch zu Mensch zusätzlich gefördert, aber Grundlage für die Übertragungen zwischen Tier und Mensch und von Mensch zu Mensch ist der Mikrobiom-Schaden, der allen von der Epidemie betroffenen gemeinsam ist. 

So werden harmlose Viren gefährlich
Das heißt, zu einem chronischen Mikrobiom-Schaden der Lunge tritt eine Störung des Darm-Mikrobioms hinzu, wie die jüngsten Untersuchungen an infizierten Patienten zeigen. Das eigentlich – bei intaktem Mikrobiom – harmlose oder gar nicht in Erscheinung tretende Coronavirus kann zu einer tödlichen Gefahr werden – aber nur dort, wo es auf die entscheidenden Voraussetzungen trifft: Ein durch Antibiotika, Pestizide oder Luftschadstoffe schwer gestörtes Mikrobiom. 

Fazit: Erst sterben die Insekten, dann sterben wir.
Das Beispiel der Coronavirus-Pandemie sollte uns eine Warnung sein. Es macht unmissverständlich klar, worauf die Welt zusteuert, wenn wir in Sachen Abgasbelastung der Luft und Pestizid-/Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft nicht sofort auf die Bremse treten.

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Infoblatt: Wichtige ärztliche Informationen zu Covid-19

Dr. med. Elisabeth Höppel, August 2020

Informationen für Eltern zur „Corona-Krise“

von Dr. med. Elisabeth Höppel, August 2020 

 

  • Kinder übertragen Covid-19 in der Regel nicht. Aufgrund ihres meist noch guten Immunsystems kommt es zu keiner großen Viruslast – und damit auch fast nie zu einer Erkrankung. Man kann alles genauso handhaben wie bei jeder Grippe. Desinfektion schadet der sensiblen kindlichen Haut besonders. Es besteht keine Notwendigkeit für mehr Hygiene als vorher.

 

  • Am besten älteren und gefährdeten Personen selbst die Entscheidung überlassen, inwieweit sie Kontakt und Nähe möchten, das dann respektieren und dem Kind erklären – egal ob jemand Angst hat oder eine Ansteckung in Kauf nimmt. Verantwortung kann nur von jedem selbst übernommen werden.

 

  • Eine gute Gelegenheit, dem Kind zu vermitteln, dass Ängste normal sind – auch bei den Erwachsenen – und zum menschlichen Leben gehören. Das kann sie ermutigen, auch ihre mehr zu zeigen und darüber zu sprechen. Besser verständnisvoll zuhören als zu sagen: „Da brauchst du doch keine Angst zu haben.“ Gleichzeitig vermitteln, wie man aus übertriebenen Angstgedanken wieder aussteigt.

 

  • Den Kindern zugestehen, dass sie auch mal gereizt und aggressiv sind. Sie spüren die momentane Anspannung in der Gesellschaft und müssen ihren Gefühlen Luft machen können, damit sich das Nervensystem wieder entspannt. Es ist wichtig, auch zerstörerische Impulse ausleben zu dürfen. Davon kann man sich auch als Erwachsener inspirieren lassen – ein Boxsack kann der ganzen Familie guttun.

 

  • Sich auch in anderer Hinsicht von Kindern inspirieren lassen. Sie haben meist noch einen natürlicheren Bezug zur Welt, leben im Moment, denken nicht so viel an gestern oder morgen und machen das Beste aus einer Situation.

 

  • Kinder übernehmen bereitwillig die Schuld – um so mehr als es die Erwachsenen nicht tun. Wenn Kinder Schuldgefühle äußern, nicht zu entsetzt reagieren sondern ruhig erklären, dass sie hier nicht verantwortlich sind und dass sich „die Großen“ so gut es geht darum kümmern werden.

 

  • Kinder sollen aber auch erfahren, dass es Grenzen gibt, dass auch Erwachsene nicht alles möglich machen können und auch einmal nicht weiter wissen. Hier ist es hilfreich, Gefühle von Traurigkeit zuzulassen. Das eigene Befinden kindgerecht kurz erklären, ohne dass das Kind zum Tröster wird.

 

  • Ermutigen, sich zur Wehr zu setzen und mit eigenem Beispiel vorangehen. Maskenpflicht an Schulen hat keine Rechtsgrundlage und darf nicht verhängt werden. Der Schaden ist in jeder Hinsicht größer als der Nutzen. Zeigen Sie Zivilcourage und protestieren sie dagegen. Andere haben das auch schon erfolgreich getan.

 

  • Wach sein für die Gefühle und Bedürfnisse der Kinder, aber sich nicht zu viele Sorgen machen, sonst teilen sie sich nur weniger mit. Ja, es werden momentan mit Sicherheit Schäden gesetzt, die sich auf mehrere Generationen auswirken. Trauen Sie es ihrem Kind dennoch zu, dass es an Schwierigkeiten reift. Es hat sich diese Welt, diese Zeit und diese Familie ausgesucht, um daran zu wachsen.

 

  • Kinder brauchen wie Pflanzen starke Wurzeln. Und das sind die Eltern. Man kann also nicht erwarten, dass es ihnen gut geht, wenn die Eltern leiden. Daher ist es das Wichtigste, gut für sich zu sorgen, das kommt dann auch dem Kind zugute. Mit sich nachsichtig sein, wenn nicht alles so gelingt wie gewünscht, dann können sich auch die Kinder entspannen

"Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

Max Frisch